Tschechien toppt sämtliche Erwartungen23.05.2017

So. Jetztmalehrlich! Es ist nicht zu erklären wie es immer wieder passiert aber ihr habt es mal wieder geschafft!!!

Etwa ein Mal im Monat findet ein Headis-Turnier statt. Jedes Mal aufs Neue kocht spätestens ab der Halbfinals die Stimmung über. Kaum mehr steigerbar – möchte man meinen!!!!! Nachdem wir im Februar in Brüssel den ersten Weltcup in Belgien veranstaltet haben, lag da schon diese unglaubliche Stimmung in der Luft. Es war etwas ganz Besonderes. In Prag stand ebenfalls der erste Weltcup des Landes an. Was sich dort abgespielt hat, hat so einiges übertroffen was in mittlerweile über 10 Jahren Headis passiert ist!

Wir versuchen es mal der Reihe nach.

Knapp 100 Spieler melden sich für das Turnier in Prag an. Praktisch keiner hat eine kurze Anreise außer unsere großartigen Gastgeber, die zudem noch acht Spieler aus der Slowakei rangeholt haben! Für gerade mal sieben Euro pro Nacht können wir 100 Meter von der Finalplatte entfernt übernachten! Viele Kaltgetränke fließen und selten waren so viele Spieler auf der Aftershowparty. War klar. Die weite Anfahrt muss sich ja lohnen. Und sie hat sich gelohnt!!!!!

In der Gruppenphase gibt es viele eindeutige Spiele, da nicht nur viele Tschechen und Slowaken ihr erstes Turnier spielen, sondern auch Spieler aus Berlin und München am Start sind. Die Niederlagen waren eingeplant und sind egal. Dabei sein ist alles. Mindestens! Während dem Turnier sind mehrere Anmeldungen für die WM reingegangen, was sollen wir da noch sagen?

Aber nicht alle Osteuropäer und Osteuropäerinnen haben das aus in der Vorrunde eingeplant. Mit Žaba packt es ein Spieler aus der Slovakei bis ins Achtelfinale, in dem er gegen Pressure Pete ausscheidet. Der Vize-Weltmeister steht wohl nicht so auf Gastgeschenke. Aber das war noch längst nicht alles. Bei den Mädels ging die KO-Phase mit dem Achtelfinale los. Kein Wunder also, dass Tableminnie es bis dahin gepackt hat. Erste Gegnerin: YAYA aus der Slovakei. Da musste ja eine von beiden weiterkommen. Nächste Gegnerin: HeadLänderin, die bisher noch weniger Turniere (1) gespielt hatte als Tableminnie (2) und ein enges Match bot. Tableminnie gewinnt in zwei knappen Sätzen mit 13:11 und 11:8.

Dann wäre ja eigentlich Schluss gewesen. Im Halbfinale gegen Klausi, die amtierende Weltmeisterin, die im Januar auch noch das Masters gewonnen hat, bei dem Tableminnie ja nur den neunten Platz belegt hat. Erster Satz: 11:6 für Klausi. Klares Ding, eigentlich! Center Court, alle Augen auf eine Platte, ein Haufen Tschechen, die ihre Spielerin anfeuern und eben Tableminnie, die einfach gutes Headis spielt! Bei besagtem Masters hat sie in ihrer Todesgruppe kein Match in zwei Sätzen verloren und hätte durchaus auch eine bessere Platzierung erreichen können. Genau das hat sie uns auch in Prag gezeigt. Knappes Ding im zweiten Satz. 11:9 für Tableminnie und dann packt sie das vermeintlich Unmögliche. Sie holt sich gegen die Weltmeisterin auch den dritten Satz und steht im Finale des ersten tschechischen Turniers. Alle Tschechen rasten völlig aus. Keiner kann wirklich fassen was gerade passiert ist. Die deutschen können nicht anders als mitjubeln. #NextlevelStimmung #Freudentränenkullern #unbeschreiblichistuntertrieben

Tableminnie also im Finale. Aus dem restlichen Turnierbaum, in dem auch Ex-Weltmeisterin Tatapan am Start war, kann sich FuWaTe ins Finale spielen, die allerdings nach verlorenem Matchball auch nur über sämtliche Ohren strahlen kann!!
Ab jetzt gibt es nichts mehr zu schreiben. Schaut euch den Moment des Tripumps an und was danach passiert!!! Tableminnie, Tableminnie, HEY HEY!!!!

Bei den Jungs kann Sebastian Headdel seinen Kölner Trainingspartner Headsinfarkt im Finale erneut in die Knie zwingen und holt seinen dritten Turniersieg!

Die Gewinner:

  1. Headis

 

  1. Alle, die diesen Moment miterlebt haben

 

  1. Tableminnie
  2. FuWaTe
  3. Klausi

 

  1. Sebastian Headdel
  2. Headsinfarkt
  3. Lauchgesicht

Ein riesiges Dankeschön geht am Ende noch an Aleš Karásek alias Baldhead und seine Crew. Aleš ist unser Partner in Tschechien und der Slowakei. Der erste, der vor einigen Jahren angefangen hat Headis außerhalb von Deutschland professionell voranzutreiben! Ein Sportverrückter. Ein unglaublich sympathischer Kerl, der persönlich am Morgen vom Turnier noch eine Tour zum Flughafen gemacht hat, um Karate Head von dort abzuholen. Eine Maschine! Die Orga und das ganze Drumherum beim Turnier waren großartig. Unser Schlusswort formulieren wir, wie es unsere tschechischen Freunde tun würden: Schöne Arbeit!



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