Wir machen uns bereit für das Headis Masters 201817.01.2018

Vergangenes Wochenende haben wir in Mainz das Headis-Jahr 2018 bei der Schwellköpper3 eröffnet. Schon blicken wir auf das Headis Masters 2018!

Das hochklassigste Turnier des Jahres findet im Rahmen der ISPO 2018 statt. Im Vorfeld werden wir euch die Teilnehmer vorstellen und es gibt auch wieder etwas zu gewinnen. Einfach beim LIVESTREAM einschalten, dann erfahrt ihr was ihr dazu wissen müsst.

Der Stream wird bei unseren Freunden von COPA90 zu sehen sein und natürlich auch auf headis.com/live dank der Jungs von Sportdeutschland.TV



Schwellköpper317.01.2018
Volle Konzentration im Finale
Bild: HEADIS

Turnier #100 war knapp einen Monat alt da ging es 2018 schon weiter… zur #101 luden die Meenzer zum Jahresstart zur Schwellköpper3 ein.

Neues Jahr, neue Zeitrechnung, alte Gewohnheiten. 96 Jungs und 22 Mädels traten die Reise nach Mainz an. 99 Jungs um genau zu sein: MuppHeads, Jonas Heador und die Zahnfee nahmen den Weg in Kauf, obwohl sie nur auf der Warteliste einen Platz hatten. Leider wurde lediglich Zahnfee ihre Mühe belohnt. Ein fettes Danke für euren Einsatz! Wir hoffen beim nächsten Mal bekommt jeder seinen Platz im Tableau!

Das Turnier selbst hatte sportlich einiges zu bieten. Die Top20 der Spieler war nahezu komplett vertreten und bereit die ersten Punkte für das Masters 2019 zu sammeln. Bereits im Achtelfinale zeigte die NextGen ihre Klasse. Mit Headi Hoeneß und Nomit trafen zwei U18-Spieler aufeinander, die Richtung Weltspitze drängen. Nebenbei handelte es sich dabei um das Duell Vize-Jugendweltmeister gegen Jugendweltmeister. In einem eng umkämpften Match (2.Satz: 18:16) setzte sich letztendlich Nomit in drei Sätzen durch und blickt damit weiter auf die Top 5 der Weltrangliste.

Richtung Finale gab es dann kaum Überraschungen. Bei den Mädels setzten sich Klausi und FuWaTe gegen Missing Pepper und Head Sparrow durch, wobei Klausi im Finale als Weltmeisterin einen kühlen Kopf bewahrte und mit all ihrer Erfahrung ihren ersten Turniersieg 2018 klar machte.

Platzierungen der Mädels:

  1. Klausi
  2. FuWaTe
  3. Red Hot Chili Headers Missing Pepper
  4. Head Sparrow

Bei den Jungs kam es im Finale zum Klassiker. Nachdem im Spiel um Platz 3 bereits das Lautrer Duell Pressure Pete gegen Sniper Schorsch anstand, welches letzterer für sich entscheiden konnte, kam es auch im Finale zum Innerstädtischen Kampf. Kölner Duell – Weltranglistenerster gegen Weltmeister: Headsinfarkt vs. Sebastian Headdel. Bisherige Finalbilanz: 7:4 für Headsinfarkt. Entsprechend motiviert gingen beide in das Match, das von allen Anwesenden mit Spannung erwartet wurde. Und das Publikum wurde nicht enttäuscht. Spannende Ballwechsel wurden geboten inklusive eines sehenswerten Finishs von Headsinfarkt, welches leider irregulär war und nicht gewertet werden konnte.

Schließlich konnte Sebastian Headdel das Finale zum Jahresstart jedoch in zwei Sätzen für sich entscheiden konnte und somit Boden auf die #1 im Ranking gut machen.

Platzierungen der Jungs:

  1. Sebastian Headdel
  2. Headsinfarkt
  3. Sniper Schorsch
  4. Pressure Pete

Den Tag krönte sich der Weltmeister zudem mit dem Sieg bei der Street Headis Challenge, die die Meenzer Crew auf die Beine stellte.

Damit ist die Schwellköpper3 Geschichte und wir blicken Richtung Göttingen zum Headis Olymp. #102 steht in den Startlöchern!



Masters-Wildcard zu Weihnachten24.12.2017

Einer der vielen Headis-Traditionen! Egal wie gut oder schlecht ihr an der Platte seid, tragt den Spirit in euch, zeigt warum ihr eine Wildcard verdient habt und vielleicht liegt unterm Weihnachtsbaum die Eintrittskarte zum Headis Masters!

Wir machen’s kurz. Die beiden Wildcards gehen an Teef & Nosebraker! Geilen Glückwunsch!

#WiekrassistbittedieAktionvomNosebraker?

Wahnsinn! Unschlagbar und (bislang) einmalig!!!!

Die gute Teef hat für ihren Beitrag vermutlich deutlich länger gebraucht und extrem viel Aufwand betrieben. Wir haben euch das Video hier z.T. etwas beschleunigt aber ihr könnt das Wesentliche immer noch gut erkennen.

Dieses Jahr gab es mehrere wirklich großartige Beiträge, die uns beeindruckt haben und die definitiv eine Wildcard verdient hätten! El Gigante hat einen selbstgebastelten Adventskalender ins Rennen geworfen, der mit extrem viel Liebe für’s Detail und gr0ßen Headis-Bezug zusammegestellt war. Nosso, DrHead, Duckbetty und Dendiik haben auch starke Video-Beiträge eingereicht. Bei Gelegenheit zeigen wir euch die Einsendungen hier und die besten Sieger der Herzen, die ohne Wildcard unterm Weihnachtsbaum auskommen müssen, bekommen von uns im Januar ein anderes Goodie!

Wir wünschen euch allen ein schickes Headis-Weihnachten! Wir sehen uns im nächsten Jahr schon am 13.1. in Mainz wieder!



Das 100. Turnier!14.12.2017
Hexenkessel in Lautern
Bild: Falk Venten

Alter, was war das denn für eine Nummer am Samstag?

Mittlerweile haben wir alles abgebaut und so langsam kehrt wieder Normalzustand ein. Mit 17 Platten, der ein oder anderen Kiste Bier, der Anlage undundund haben wir etwa vier Tonnen Gewicht Richtung Unisport Kaiserslautern bewegt. Alles für diesen einen Tag! Die 399 Becher von der Party sind gespült. Sämtliche Luftballons wurden von der Decke geholt und der Boden klebt auch nicht mehr ganz so stark. Zeit für einen Rückblick in Textform ehe Fotos, Top 10 und Edit folgen!

Von praktisch allen Seiten haben wir schon Tage und Wochen zuvor die Vorfreude gespürt. Wirklich keiner wollte sich diesen Tag entgehen lassen! Presse, TV, Onlinemagazine – alle standen in den Startlöchern! Das einhundertste Headis-Turnier. Etliche Specials. Japaner, die extra angereist sind. Diese unfassbare Stimmung. Das alles in irgendeine Reihenfolge zu bringen macht keinen Sinn. Es war alles einfach überragend!

Viele von euch waren schon freitags am Start und haben gemeinsam abgehangen und gezockt. Der Samstag ging dann für uns und euch von 9 Uhr morgens bis nach 5 in der Nacht! 20 Stunden Headis! In diesen 20 Stunden haben wir gelacht, gejubelt, gefeiert und auch ein bisschen geweint!

Oft heißt es „Ein Highlight jagt das Nächste“. Dieser Samstag des 100. Headis-Turniers hat dieses Prädikat definitiv mehr als verdient!

Das Highlight des Teilnahmerekords mit 200 Spielern hatte sich schon Wochen vorher angebahnt. Insgesamt wollten allein bei den Jungs 189 Spieler an den Start gehen. Mehr als 160 ging leider wirklich nicht.

Ein anderes Highlight war die Hall of Fame, die um zwei verdiente Spieler aufgestockt wurde. Er kam nur nach Kaiserslautern, um dabei zu sein – nicht um zu spielen. Nach zwei Kreuzbandrissen, musste er seine Karriere leider beenden aber trotzdem war er am Samstag am Start! Er hat sich gerade noch ein Bier geholt und war auf dem Rückweg zum Center Court, an dem René eine Rede über 11 Jahre Headis hielt während er so langsam merkte, dass es um ihn geht. Der nächste Headis Hall-of-Famer war genauso überrascht wie stolz, dass er geehrt wurde: Bud Header!

Es gab eine weitere Ehrung in der Hall of Fame. Die Ehrung fiel etwas kürzer aus. Vorbereitet war so manch alte Geschichte von früher. Zum Beispiel wie ein Mann während der laufenden WM 2007 (dem ersten öffentlichen Turnier) noch weitere Netze besorgt und angebracht hat oder die etlichen Kilometer, die der gleiche Kerl am Lenkrad des ersten Headis-Busses gesessen hat. Das alles hat René nicht mehr über die Lippen gebracht. Die Freudentränen und einfach nur das hochgereckte Bild von Rolli dem Schlächter waren aber mehr wert als jede Laudatio!

Zuvor ging es in der Rede über elf Jahre Headis darum, dass jeder von euch seine eigene Motivation hat Headis zu spielen und zu verbreiten. Der Eine fährt zu absolut jedem Turnier, der Nächste spielt nur wenige Turniere im Jahr weil er andere Verpflichtungen hat und der Andere kommt zwischendrin ein Jahr gar nicht oder spielt einfach privat mit seinen Freunden. Aber alle verbindet die gleiche Leidenschaft! Kein Wunder, dass einige Spieler der allerersten WM es sich nicht haben nehmen lassen auch beim 100. Turnier am Start zu sein! Einmal Headis – immer Headis!

DAS Highlight folgte im Anschluss an die Rede. Danach war’s das dann auch mit der Gefühlsduseligkeit im Nachbericht von diesem so einmaligen Turnier.

Geplant war nach der Rede zur Headição-Versteigerung zu kommen. Als plötzlich das Licht ausging, gab René kurz die Anweisung es noch einmal anzumachen, um weiterzumachen. Er konnte ja nicht ahnen, dass Freunde und Weggefährten dieser 11 Jahre Headis um eine Videobotschaft gebeten wurden. Ohne Vorwarnung wurde das Video mit Grüßen aus aller Welt, angereichert mit den schönsten Szenen aus elf Jahren Headis-Archiv gezeigt! In wochenlanger Arbeit wurden die besten Bilder ausgesucht und unnachahmlich von Starregisseur Michael Headson zusammengestellt. Gänsehaut!

Die Atmosphäre, die während und nach diesem Stück Headis-Geschichte herrschte ist nicht zu beschreiben. Die Kommunikationsabteilung hat es gerade mehr als zehn Mal versucht aber das musst du einfach erlebt haben! Da wurde deutlich mehr als nur eine Träne verdrückt! Genau für diese Momente kommen hunderte Leute von überall hergefahren, schlafen auf Turnhallenböden und kommen immer und immer wieder!

Der sprachlosen Headis-Erfinder wurde dann kurzerhand vom Wurstverkäufer am Mikro vertreten und der leitete die Headição-Versteigerung ein. Corazón (ehemals Headchet) hatte original Schuhe vom Lautrer WM-Held Miro Klose dafür gespendet. Die Schuhe gehen für 150€ nach Japan! Unsere Partner, die mit 3 Spielern und 3 weiteren Jungs am Start waren, von denen einer übrigens bei zwei Fußball WMs teilgenommen hat, schnappen sich die Schuhe vom ehemaligen Gegner auf dem Rasen! Corazón und Martin Loser King, der pro verlorenem Punkt 1€ spendet, bekommen zum Dank beide ein goldenes Ticket für den Rundlauf am Abend!

Noch ein Highlight gefällig? Das sportliche Highlight! Es ging natürlich auch an der Platte rund. Mit beeindruckender Leistung hat sich Ibu600 ins Viertelfinale und damit ins Masters gespielt. Die Qualifikanten über die Jahreswertung findet ihr HIER.

Bei den Jungs schaffen es die Top 4 der Jahreswertung ins Halbfinale und stehen am Ende auch in gleicher Reihenfolge auf dem Treppchen. Headsinfarkt gewinnt das prestigeträchtige 100. Turnier! Die Highlights könnt ihr bald in den Top 10 genießen! Bei den Mädels ging es turbulenter zu! Cabezaza trumpft erneut stark auf, wirft im Viertelfinale die Weltmeisterin Klausi raus und wird am Ende gegen Mini Milk Dritte! Im Finale steht auf der einen Seite Head Sparrow mit vielen Kölner Fans im Rücken. Auf der anderen Seite Tableminnie mit einem Pulk aus Tschechen und Slowaken, das fast allein genug Lärm für das Finale macht! Angepeitscht von ihren Trainingspartnern, gecoacht von DJ Bohys und gefilmt von Ales Karasek, packt es Tableminnie bei ihrer sechsten Turnierteilnahme überhaupt zum zweiten Turniersieg! Was so sympatisch klingt, ist ganz nebenbei ein riesengroßer Schritt für diese junge Sportart. Internationale Spieler, die riesigen Spaß am Sport haben, wie wild trainieren und absolutes Topniveau erreichen!

Wie schon den ganzen Tag ging es Schlag auf Schlag weiter. Siegerehrung, Ehrung des Best Dress Contest (Attentheader als großartiger Obelix!) und die verdienten Tombolapreise für alle Verkleideten. Zackbumm, Abbau und ab zur Party! Rundlauf des Todes! Mini Milk und Headhog sichern sich die Masterstickets. DMO gibt live auf der Bühne Vollgas! An der Stelle besten Dank an DMO und seine Crew, die tagsüber schon astreine Mukke gemacht und abends den Abriss eingeläutet haben. Ein akustisches Highlight!

Optisch gab es auch etliche Highlights! Fast 100 der 200 Teilnehmer waren verkleidet und haben sich ganz besonders herausgeputzt! Jeder einzelne hat sich damit sein Tombola-Los verdient! Auf der Aftershowparty war Abendgarderobe angesagt. Im Vorfeld kann man sich da nie ganz sicher sein, ob so eine Nummer klappt. Haben diese 200 Dudes und Duderettes nach so einem Tag Bock sich nochmal aufwendig umzuziehen und in Schale zu werfen? Haben die Mädels Angst um die teuren Kleider? Haben die Jungs noch einen Anzug der passt? Um es ausnahmsweise mal kurz zu machen: Ihr habt den Headis-Maskenball brutalst schön umgesetzt und einfach bunt weitergefeiert! HIER gibt’s die schönsten Bilder der Party!

Wie so oft bleibt uns am Ende nur eins zu sagen: Danke, dass ihr Headis zu dem macht, was es ist!



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