Das größte Turnier aller Zeiten am 6.12.201413.10.2014
Finale des Best Dress Contest 2013
Bild: HEADIS

Das größte Headis-Turnier aller Zeiten soll am 6.12.2014 in der Geburtsstadt von Headis, in Kaiserslautern stattfinden!!!!

Wir haben uns etliche Specials und Geilheiten für euch überlegt, die das Jahresabschlussturnier unvergesslich werden lassen: Größter Rundlauf aller Zeiten, eine Tombola, bei der ausnahmslos jeder einen fetten Preis gewinnt und das Secret DJ-Team auf der Aftershowparty sind nur drei der Highlights mit denen wir im Dezember mit euch Weihnachten und Headis feiern. Für alle Teilnehmer sind in der Teilnahmegebühr natürlich ein Eventshirt und 2 Übernachtungen in Kaiserslautern inbegriffen. Ihr könnt von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag in der Halle pennen. Die eintrittsfreie Aftershowparty steigt nur 200m vom Turnier entfernt! Geballte Geilheit auf einem Fleck also!

Wir wollen so viele Turnierteilnehmer in Kaiserslautern haben, wie noch nie. Neue Maßstäbe werden gesetzt. Jeder ist zu diesem einzigartigen Event eingeladen! Rennt uns die Bude ein. Wir sind mit über 20 Platten gewappnet also kommt mit Mann und Maus nach Kaiserslautern und seid dabei, wenn die besondere Stimmung von Jahresabschluss durch die Halle geht!

Alle Specials auf einen Blick:

  • Jeder Spieler, der einen anderen Spieler (zu dessen ersten Turnier) „mitbringt“, erhält ein Tombola-Los. Für jeden weiteren Spieler gibt’s auch ein weiteres Los. Jedes Los gewinnt und die Preise sind echt fett!! Der neue Spieler geht natürlich auch nicht leer aus.
  • Wir spielen den größten Headis Rundlauf aller Zeiten! Der erfolgreichste Spieler und die erfolgreichste Spielerin stauben dabei eine Wildcard für das Headis Masters am 17.1. ab!
  • Best Dress Contest: Zeigt euch im schönsten/verrücktesten Outfit auf dem Turnier und erfreut euch an den anderen Kostümen. (Verkleidung ist natürlich keine Pflicht)
  • Während des Turniers wird ein Livepainting angefertigt. Die Gewinner nehmen Teile des Paintings mit nach Hause!
  • Insgesamt feuern wird Preise im Wert von über 1000 € an euch raus!
  • Turnier und Übernachtung in der gleichen Halle. Party 200m entfernt. 2 Übernachtungen! Freitag bis Sonntag.
  • Freier Eintritt zu Aftershowparty für alle. Alle Spieler und alle Besucher kommen kostenlos auf die Aftershowparty!
  • Versteigerung für das Headis Charity Projekt Headição
  • 4 DJs heizen euch auf der Party ein! Ein DJ wird euch durch den ganzen Abend führen und zwischendrin haben 3 DJs von unserem Secret DJ-Team jeweils einzeln ihre Session!
  • Die finale Performance der besten Kostümträger findet mitten auf der Aftershowparty statt!

Adresse:
Hochschulsport Kaiserslautern
Paul-Ehrlich-Straße 28
67663 Kaiserslautern

Warmspielen: 10 Uhr
Turnierstart: 11 Uhr



Als wäre es nie weg gewesen – Headis Cup Saarbrücken07.10.2014
Headis-Spieler sind Headis-Fans
Bild: HEADIS

Das letzte Headis-Turnier in Saarbrücken ist schon eine Weile her. Seitdem hat sich viel getan. Ein Großteil der Turnierspieler von heute hatte beim letzten Cup im Januar 2010 noch nie Headis gespielt und es war nicht abzusehen wie viele Teilnehmer nach über 4 Jahren zum 3 Sterne Cup kommen würden. Überragende 82 Spieler fanden sich an diesem Samstag in Saarbrooklyn ein und bereiteten sich gegenseitig einen großen Cup. Unter den 82 Spielern war absolut alles dabei: Neben acht Top 10 Spieler der Jungs waren etliche Neulinge und viele Spieler aus Saarbrücken am Start. Auch der Weltmeister von 2007 Fefe the Gripper und der ehemalige Weltranglistenerste Mitch, der seit der WM 2012 kein Turnier mehr gespielt hat, waren am Start.

Ab 12 Uhr glühten die 10 Platten und die 16 Gruppen der Jungs und die 2 großen Mädelsgruppen gingen an den Start. Bereits in den Gruppen gab es die ersten Überraschungen. Schmifie, der bis zur Vorwoche noch Headis-Praktikant war, schlug Headi Potter, seines Zeichens Erfinder der Trendsportart. Zudem konnte der Bartfrosch seine Gruppe mit dem Nosebraker und dem WM 4. von 2012 Döni gewinnen. Ein weiteres Highlight der Gruppenphase spielt sich in Gruppe 8 ab. Ein Kampf zweier Generationen um den Gruppensieg stand an: Der 13-jährige Nomit (der bereits 2009 sein erstes Headis-Turnier spielte!) besiegt den 30 Jahre älteren Rolli der Schlächter. Ob Rolli diesen Trend noch mal umkehren kann? Nomit hat die Zeit auf seiner Seite. Die größte Überraschung in der Gruppenphase der Mädels gelang Headerella, die die erfahrene Red Hot Chili Header besiegte und sich somit eine hervorragende Ausgangsposition für die KO-Spiele erspielt hat.

Eine hervorragende Ausgangsposition für die K.O. Spiele schafft man sich am eindrucksvollsten, indem man den ein oder anderen Murach in sein Spiel einstreut. Spätestens seit dem Headis Masters hat sich der „Murach“ etabliert. Ein Murach ist ein mit stolz ausgeführter Aufschlagfehler. Die besten Spieler schaffen es sogar ihre Murachs anzukündigen. Den Höchstwert an Murachs erreichte beim Turnier in Saarbrücken übrigens Headi Potter: 19 Murachs gingen auf sein Konto!

Ab dem Viertelfinale ging der Vorhang in der Halle runter. Es wurde nur noch an vier Platten gespielt und die Stimmung wurde von Minuten zu Minute besser. Eins der Turnierhighlights spielte sich aber noch kurz davor ab. Im Sechzehntelfinale boten sich Nomit und der haarige Hu-Bär einen starken Fight. Indem er einfach alles zurückbrachte, gewann Nomit den ersten Satz geradezu spielerisch. Angefeuert von seiner Familie, den restlichen Saarbrückern und der gesamten Halle lieferte er ein bärenstarkes Spiel gegen den haarigen Hu-Bär ab. Am Ende musste er sich denkbar knapp mit 11:5 – 9:11 – 8:11 geschlagen geben.

Die Viertelfinals im Überblick:

Red Hot Chili Headers missing Pepper – Guggi

Red Hot Chili Header – Schmoffkof

Headi Bobics junger Tatapan – Calimero

Schleonese – Headerella

Sniper Schorsch – Der haarige Hu-Bär

Spiff – Nosebraker

Headbrötchen mit Zwiebeln – Schmifie

Headi Potter – Lauchgesicht

Die Halbfinals waren angerichtet. Von nun an wurden alle Spiele an nur noch einer Platte ausgetragen und das Niveau war auf dem Höhepunkt.

Bei den Mädels hieß es missing Pepper gegen Schmoffkopf. Zunächst sah es danach aus als würde die Weltmeisterin, wie drei Wochen zuvor Schmoffkopf schlagen können, als sie den ersten Satz mit 11:7 gewann. Schmoffkopf war allerdings von der ersten bis zur letzten Sekunde brandheiß, drehte das Spiel und gewann verdient mit 7:11 – 11:9 – 11:7. Das zweite Halbfinale der Mädels verlief klarer. Im Trierer Duell ließ Headi Bobics junger Tatapan gegen Headerella, die in ihrem ersten Halbfinale stand, nichts anbrennen und zog zu Schmoff ins Finale ein.

Die Jungs waren genauso heiß wie die Mädels und wurden vom großartigen Publikum erstklassig angefeuert. Das erste Halbfinale bestritten Spiff und Sniper Schorsch, die zusammen ihr 89. Turnier spielten! An Erfahrung mangelte es also keinem von beiden. Sniper konnte den ersten Satz relativ souverän mit 11:5 gewinnen. Der Spiffer ließ sich davon aber in keinster Weise beeindrucken und packte im zweiten Satz, den er mit 11:3 gewann, sein bestes Headis aus. Es ging also in den dritten und entscheidenden Satz. Spiff konnte den Aufwind aus dem zweiten Satz nutzen und war dem Sniper, der am Ende nur noch wenig entgegenzusetzen hatte, am Ende mit 5:11 – 11:3 – 11:8 überlegen. Im zweiten Halbfinale kam es zur Neuauflage des Masters-Finals. Lauch gegen Headbrötchen. Nach Führung verlor das Lauchgesicht den ersten Satz noch mit 12:14. Am Ende konnte sich der amtierende Masters Titelträger aber mit 12:14 – 11:7 – 11:5 durchsetzen.

Im Finale der Mädels trafen also Schmoffkopf und der junge Tatapan aufeinander. Beide waren bis in die wild wehenden Haarspitzen motiviert. Die beiden Fanlager taten ihr Übriges! Am Ende konnte sich der Tatapan nach einem, insbesondere im zweiten Satz hart umkämpften Match mit 11:6 – 12:10 durchsetzen und machte den 11. Turniersieg perfekt. Den dritten Platz holte sich die Weltmeisterin Red Hot Chili Headers missing Pepper.

Nachdem Headbrötchen mit Zwiebeln das Spiel im Platz 3 mit 11:8 – 11:8 in einem guten Spiel, dass er größtenteils dominierte, gewann, war alles für das Finale der Jungs angerichtet: Lauchgesicht gegen Spiff. Die Menge kochte und die Stimmung war bombastisch. Jeder gönnte beiden Gött(ing)ern den Sieg wobei Altmeister Spiff die Menge noch mehr auf seiner Seite hatte. Es war ein brutal starkes Spiel. Das Lauchgesicht, das sich in jungen Headisjahren viel vom Spiffer abgeguckt hat, war ebenso defensiv stark wie sein Gegner. Dank der größeren Offensivstärke kann sich das Lauchgesicht mit 11:8 – 11:8 durchsetzen und fährt nach der Headness in Münster und dem Masters in Kaiserslautern den dritten Turniersieg in 4 Wochen ein!

Das absolute Highlight des Turniers folgte allerdings bei der Siegerehrung. Minutenlang wurde der Zweitplatzierte Spiff von Fans aus allen Lagern – egal ob aus Trier, Göttingen, Köln, Kaiserslautern oder Saarbrücken – gefeiert! Nachdem er in den vergangenen Monaten für seine Verhältnisse wenig Turniere spielen konnte, bleibt eins zu sagen: Spiff ist nicht zurück. Er war nie weg!

Ein Riesendankeschön geht an jeden, der diesen Tag möglich gemacht hat. An alle Spieler, jeden Zuschauer, die Jungs und Mädels vom Catering und von der Orga. Wir lieben Headis.

Hearts, Heads and Balls



Das Headis Masters – Ein Turnier hart wie Stein16.09.2014
Headis-Action mitten im Steinbruch
Bild:HEADIS

Die Szenerie war wie gemacht, um den wichtigsten Titel im HEADIS-Circus nach der Weltmeisterschaft am vergangenen Wochenende zu vergeben. Ein unscheinbarer Weg aus goldenem Sand führte die 30 Teilnehmer des HEADIS MASTERS 2014 durch ein großes Steintor zu einer unwirklichen Kulisse, die zweifellos in die Kategorie „besonders“ eingeordnet werden darf. Ein riesiger Steinbruch im Pfälzerwald südlich von Kaiserslautern streckte sich vor den Männern und Frauen aus, die sich über die Gesamtwertung des Jahres 2013 für das Prestige-Turnier qualifiziert hatten. Nur die besten SpielerInnen aus dem letzten Jahr durften sich über zwei Tage im Staub des Steinbruchs miteinander messen, um am Ende vielleicht den monströsen Pokal für den Turniersieg mit nach Hause nehmen zu können. 

Doch das ist bei dem Teilnehmerfeld eines Elite-Turniers leichter gesagt als getan. Satte 16 Spieler aus der aktuellen Top-20 der Weltrangliste waren am Start, darunter der Weltranglistenerste und Weltmeister von 2013 Headsinfarkt (Köln), der Weltmeister von 2012 und 2014 Heineken (Göttingen), Titelverteidiger Headbrötchen mit Zwiebeln (Köln), der frisch gebackene Champion bei der Headness Lauchgesicht (Göttingen) und natürlich der Erfinder des Spiels himself, die Pottsau aus dem Saupott, zu neudeutsch Headi Potter (Kaiserslautern). Auch bei den zehn Frauen war fast alles dabei, was Rang und Namen hat. Lediglich Eligator (Göttingen) musste ihren Start kurzfristig absagen.

Es war also alles angerichtet für ein episches Wochenende und nach einem Kaffee und dem obligatotischen Trash Talk in diversen Dialekten („Ajo du Gibser, soll ich dich gleich mol drübber ziehen?!“) ging sie ab, die wilde Fahrt. Jeweils fünf Männer kämpften in vier Gruppen um die ersten beiden Plätze, die zur Teilnahme an den KO-Spielen um die Plätze 1 – 8 berechtigten. Die Dritten und Vierten der Gruppen spielten die Plätze 9 – 16 untereinander aus und für die Fünften blieben die hoch geachteten Platzierungen 17 – 20. Bei den Frauen ging es in zwei Fünfergruppen um die Wurst.

Schnell wurde klar, dass der ein oder andere besser noch einen Kaffee mehr getrunken hätte, denn wer keine unliebsame Überraschung erleben wollte, musste von Beginn an hellwach sein. Das bekamen unter anderem auch der an Position zwei gesetzte Sniper Schorsch (Lautern) zu spüren, der gleich sein erstes Spiel gegen Flying Dutchman (Bielefeld) in den Sand setzte. Auch der Wurstverkäufer (Köln) landete nach der Auftaktniederlage gegen gegen Wildcard-Nachrücker Schmifie (Lautern) auf dem Boden der Tatsachen. Auch Altmeister Spiff (Göttingen) und der hoch veranlagte Headset (Trier) verpassten in ihren zugegeben ultra stark besetzten Gruppen die ersten beiden Plätze und mussten in die Trostrunde. Ohne Fehler präsentierten sich hingegen Headsinfarkt, Heineken und das Lauchgesicht, die sich souverän den Gruppensieg holten.

Bei den Frauen war das Favoritensterben noch eklatanter. Mini Milk (Göttingen), die vor Wochenfrist noch in Münster bei der Headness ihren ersten Turniersieg einfahren konnte, traf einen Tag vor ihrem Geburtstag keinen Ball und hatte nichts mit dem Gruppensieg zu tun. Auch die Weltmeisterin von 2013 Headi Bobics junger Tatapan (Trier) wurde nicht richtig warm. Einen besseren Eindruck hinterließen hingegen Weltmeisterin Red Hot Chilli Headers missing Pepper (Saarbrücken) und Schmoffkopf (Köln), die später auch den Gesamtsieg unter sich ausmachen sollten. Da die KO- und Platzierungsspiele am nächsten Tag stattfanden, konnte man den Abend am Lagerfeuer bei Wurst und zwei bis 17 Kaltgetränken gemütlich ausklingen lassen.

Tag zwei startet um zehn Uhr etwas früher, da die Turniertische zunächst auf zwei und später auf einen reduziert wurden. Der Hauptfokus lag vor allem auf den KO-Spielen um den Turniersieg und dem Duell der vier schlechtesten Spieler um den letzten Platz (Schande vom Schweinstal). Wie schon an Tag eins begann der Finaltag mit einer (kleinen) Überraschung. Weltmeister Heineken reichte eine Satzführung nicht, um Headbrötchen mit Zwiebeln zu schlagen und musste sich schon im Viertelfinale vom Turniergewinn verabschieden. Auch Sniper Schorsch haderte mit seinem Spiel und musste sich am Ende dem Wurstverkäufer geschlagen geben, der erstmals ein Halbfinale erreichte. Das Semifinale komplettierten Headsinfarkt und Lauchgesicht.

Somit hatte Köln mit drei Spielern im Halbfinale die Chance auf einen historischen Dreifacherfolg. Alleine der Göttinger Lauchgesicht konnte dem noch einen Strich durch die Rechnung machen – und er tat es. Trotz 6:0-Führung im dritten Satz gelang es Headsinfarkt nicht den Sack zuzumachen und unterlag am Ende Lauch verdient. Auch das zweite Halbfinale ging über drei Sätze, an deren Ende Headbrötchen über seinen Trainingspartner Wurstverkäufer triumphierte. Die nachfolgenden Geschichten waren schon geschrieben: Entweder verteidigt Headbrötchen seinen Titel als MASTER oder Lauch holt sich seinen zweiten Turniererfolg in Serie.

Zunächst aber spielten die Frauen ihren Champion aus und da führte an diesem Wochenende kein Weg an Red Hot Chilli Headers missing Pepper vorbei. Das musste auch Schmoffkopf neidlos anerkennen und gratulierte der Saarbrückerin nach hartem Fight am Ende zum Turniersieg. Noch knapper ging es anschließend bei den Männern zu. Das Lauchgesicht schnappte sich den ersten Satz und spielte auch im zweiten Satz einen guten Ball. Headbrötchen kniff jedoch zum Ende noch einmal die Pobacken zusammen und sicherte sich mit drei Punkten in Folge den Ausgleich in Sätzen. Davon unbeeindruckt leistete sich Lauch im Entscheidungssatz kaum noch Fehler und brachte auch seine Volleys mit tödlicher Präzision auf die Platte. Am Ende durfte der Göttinger zum zweiten Mal innerhalb von einer zwei Wochen jubeln und darf sich bis zum nächsten Jahresbesten-Turnier HEADIS MASTER 2014 nennen! Die Plätze drei und vier gingen an Headsinfarkt und den Wurstverkäufer bei den Männern und Headinho (Göttingen) und Red Hot Chilli Header (Saarbrücken) bei den Frauen.

Achja, der letzte Platz und der Preis für den besten Spielernamen ging an den Lokalmatadoren McLovin, die ausgeleierte Dreilochstute (Lautern). Gut gemacht Junge!



ES GAB WAS GROSSES!29.07.2014
Für die Weltmeiser gibt es Sponeta-Tische
Bild: HEADIS

ES GIBT NICHTS GRÖßERES! – Da wird uns nach diesem Wochenende niemand wiedersprechen! Von der Stimmung, dem Spielniveau, unseren Partnern bis hin zur traditionellen Aftershowparty fällt uns nur ein Wort ein: Weltklasse! Daher bedanken wir uns diesmal schon zu Beginn bei allen Unterstützern, Zuschauern und natürlich Spielern. Ohne euch wäre Headis nicht das was es ist. Für diejenigen, die leider nicht dabei sein konnten oder aufgrund der Party Erinnerungslücken haben hier noch einmal alle Details des Wochenendes:

Bereits am Freitag, 25. Juli, um 17 Uhr begann die diesjährige Headis-Weltmeisterschaft mit der ersten Gruppe. Obwohl die besten 16 Spieler der WM automatisch für die Hauptrunde am folgenden Samstag gesetzt waren, gaben die Qualifikationsgruppen bereits einen guten Aufschluss darüber, welch hohes Niveau nötig sein wird, um dieses Jahr Weltmeister zu werden. Für internationales Flair sorgten unsere teils extra angereisten Gäste aus Tschechien, Polen, Belgien, Schweiz, Spanien und den Niederlanden.

Am Samstag startete der Turniertag um 11 Uhr. Hier konnten nun auch die 24 teilnehmenden Frauen ihr Können aufblitzen lassen. Zunächst mussten sie sich durch 4 Gruppen mit jeweils 6 Spielerinnen kämpfen, um in Anschluss in die KO-Runden zu starten. Bis zum Halbfinale blieben die großen Sensationen bei den Frauen aus, sodass sich die drei Top-Spielerinnen laut Weltrangliste auch unter den besten vier wiederfanden. Lediglich Leni the fearless honeybadger überraschte einige und zog überzeugend ins Halbfinale ein. In eben diesem lieferte sie sich mit Headi Bobics junger Tatapan, der Weltmeisterin von 2013, das wohl engste und spannendste Spiel der Frauen-WM in diesem Jahr. Erst im 3. Satz und nach Matchbällen für beide Kontrahentinnen setzte sich Tatapan durch und zog abermals ins Finale ein und hielt ihren Traum von der Titelverteidigung am Leben. Ebenfalls knapp siegte die Weltranglisten-Erste und Favoritin Red Hot Chili Headers missing Pepper gegen Elligator, die nach 2013 wieder ins Finale einziehen wollte, mit 11:9 in beiden Sätzen. Elligator schaffte es wiederrum schnell ihren Frust durch das verlorene Halbfinale abzulegen und bezwang Leni the fearless honeybadger ebenfalls in 2 Sätzen mit jeweils 11:9. Im großen Finale, in dem es neben dem Weltmeistertitel und den Trophäen auch um eine brandneue und offizielle Turnierplatte unseres Partners SPONETA ging, traf nun also die Weltranglisten-Anführerin Red Hot Chili Headers missing Pepper auf die Weltmeisterin von 2013 Headi Bobics junger Tatapan. Nicht wenige hätten vor Turnierbeginn auf diese Begegnung im Finale gewettet. Und die Mädels hielten, was die Zuschauer sich von der Partie versprachen. Missing Pepper zeigte dabei keinerlei Nervenschwäche und konnte das Spiel für sich entscheiden. Die verdiente Weltmeisterin 2013 heißt also RED HOT CHILI HEADERS MISSING PEPPER alias Susan Meinel. Glückwunsch vom gesamten Headis-Team!

Bei den Männern kam es hingegen schon früh zu einigen Überraschungen und Favoritensterben. So schaffte es beispielsweise Headbrötchen mit Zwiebeln, als einer der großen Turnierfavoriten, nicht seine Gruppe zu gewinnen und trat daher bereits im 16-tel Finale auf einen anderen der Topspieler nämlich das Lauchgesicht. Dieser gewann souverän und beförderte das Headbrötchen früh aus dem Turnier. Er blieb dort allerdings nicht allein, denn auch der Headis-Erfinder Headi Potter gesellte sich zu ihm und schied ebenfalls im 16-tel Finale gegen Hans de Bour aus. Wie bei den Frauen setzten sich die 3 Topspieler Sniper Schorsch, Lauchgesicht und Heinken allerdings mehr oder weniger souverän durch und zogen, wie schon die Woche zuvor in München, ins Halbfinale ein. Der letzte Halbfinalist war Lord Voldehead, der seine hervorragende Form von 2014 bestätigte. Der Lord bekam es mit dem Lauchgesicht zu tun. In einem überaus spannenden Semi-Finale zerstörte Lord Voldehead die Weltmeisterträume des Lauchgesichts in 3 Sätzen und zog verdient ins Finale ein. Nicht weniger traurig als das Lauchgesicht präsentierte sich Sniper Schorsch nach seiner Niederlage gegen den bärenstarken Heineken. Dieser wollte zum dritten Mal in Folge unbedingt in das Finale und seinen zweiten Weltmeistertitel einsacken. Nachdem der erste Satz mit 12:10 noch knapp an den Sniper ging, drehte Heineken auf und ließ seinem Kontrahenten keine Chance mehr. Die Sätze 2 und 3 gingen mit 11:3 und 11:5 sehr deutlich für den Göttinger aus. Im kleinen Finale um Platz 3 kam es also zur Neuauflage der Finals des Weltcups auf dem Breakfest und dem Munich Mash. In den Niederlanden behielt das Lauchgesicht die Oberhand und in München gewann Sniper Schorsch denkbar knapp mit 16:14 im 3. Satz. Die Begegnung versprach also Spannung der Extraklasse! Auch diesmal fiel die Entscheidung über Sieg oder Niederlage erst im 3. Satz in der „Overtime“. Lauchgesicht gewann diesen Entscheidungssatz mit 12:10 und feierte seine gelungene Revanche. Aufgrund eines plötzlichen Unwetters konnte das diesjährige große Finale der Herren-Weltmeisterschaft leider nicht am Spielfeldrand des Fritz-Walter-Stadions durchgeführt werden. Für die Atmosphäre und die Spannung war das allerdings alles andere als hinderlich. Schnell wurden alle übrigen Tische um die Finalplatte herum geschoben, sodass alle Zuschauer einen optimalen Blick genießen konnten. Selbst viele Fans des 1. FC Kaiserslautern vergaßen das Testspiel ihres Fußball-Teams und schlossen sich lieber den begeisterten Finalzuschauern an. Schon zu Beginn des Finals sah man im Blick des Weltmeisters von 2012, dass er nach 2013 nicht sein zweites Finale in Folge verlieren wollte. Eiskalt zog er sein Spiel durch und nahm Lord Voldehead früh die Hoffnung auf dessen zweiten WM-Titel. Trotzdem zeigte auch der Lord einige Aktionen der Kategorie „Weltklasse“. Heineken hatte aus Sicht des Lord Voldehead aus Salzgitter leider noch mehr dieser Ausnahmeaktionen und bezwang ihn daher verdient mit 11:5 und 11:7. Der Titel und die neue Headis-Platte von Sponeta ging damit abermals nach Göttingen. Herzlichen Glückwunsch noch einmal an HEINEKEN alias Christoph Heinecke!



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