Das Jubiläum wurde gebührend gefeiert19.08.2015
Bei der Headis WM gab es nur Gewinner
Bild: Falk Venten

Seit Wochen warteten etliche Spieler darauf endlich Teil der zehnten Headis WM der Geschichte zu sein. Ein Wochenende in dem Schwimmbad, in dem die Sportart 2006 erfunden wurde stand an. Zwar mussten wir freitags aus wettertechnischen Gründen ins Stadion ausweichen aber der Stimmung schadete das absolut nicht. Es wurde das großartige Wochenende, das sich alle erwartet hatten.

 

Offiziell ging es am Freitag um 17:00 Uhr los. Die ersten Spieler waren aber bereits ab 15:00 Uhr im Stadion und eine 9-köpfige Delegation aus Tschechien war bereits Donnerstags nach Kaiserslautern gereist – verständlich bei über 800 km Anfahrt! Doch diese Pilgerfahrt wurde noch getoppt! Ibuna (Bochum) und Spiff & Boldhead (Göttingen) fuhren von der Haustür mit dem Fahrrad bis zur Headis Weltmeisterschaft. Alle legten in 3 Tagen rund 350 km zurück. Keine schlechte WM-Vorberitung! Die beiden Göttinger wurden von Headi Daddy unterstützt, der im Tourwagen hinterherfuhr. Wahnsinn Jungs!

Zur Quali der Jungs am Freitag kamen zwischen 17:00 und 23:00 Uhr insgesamt 91 Spieler. Dazu kamen zehn Spieler der Jugend WM, sodass sich am Freitag nur 64 der 101 Teilnehmer für den Samstag qualifizieren konnten. Es war die härteste WM-Quali, die es bisher gab. Am Samstag kamen noch die 16 Topgesetzen Jungs dazu und 28 Mädels. Mit 145 Teilnehmern aus 12 Nationen war also das größte Headis-Turnier aller Zeiten angerichtet!

Am Samstag um 11:00 Uhr standen 16 Tischtennisplatten in der Waschmühle und es konnte losgezockt werden. Die Platten waren übrigens nicht von 1 bis 16 nummeriert sondern jede Platte wurde einer der Legenden von 2006 gewidmet und trug dessen Namen! Es gab etliche Highlightspiele und zwischenzeitlich wusste man gar nicht wo man hingucken sollte. Ein absolutes Highlight gab es im Achtelfinale. Headbrötchen mit Zwiebel gegen Headi Potter. Es war ein unfassbares Duell auf sämtlichen Ebenen. Beide Spieler erhalten für ihre reine Optik regelmäßig Bestnoten und bei ihrem WM-Duell lieferten sich beide einen verbalen Schlagabtausch, pushten sich gegenseitig hoch und schreiten durch das komplette Schwimmbad. Immer wieder ging das Headbrötchen auf die Platte und immer wieder schmiss sich Potter in den Staub. So konnte er angefeuert vom Publikum mit 16:14 einen dritten Satz erzwingen. Es ging so weiter wie  davor: Viele Volley, viele Hechtköpper, viel Staub und jede Menge Kampfansagen von den Kontrahenten! Am Ende geht das Headbrötchen durch das Lautrer Feuer und kann sich in einem unvergesslichem Match mit 11:9 – 14:6 – 11:9 durchsetzen. Es war Headis WM!

Die Viertelfinals im Überblick

Lauchgesicht – Spiff
Heineken – Nosebraker
Wurstverkäufer – Headbrötchen mit Zwiebeln
Headset – Headsinfarkt
Red Hot Chili Headers Missing Pepper – Headité
Headi Bobics junger Tatapan – Mini Milk
Klausi – FuWaTe
Schmoffkopf – Head Sparrow

Ab dem Viertelfinale wurden alle Spiele nur noch am Centre Court direkt vor der Bühne ausgetragen. 150 Zuschauer um eine einzige Platte. Es war ein Headis-Hexenkessel, der von den besten Headisspielen des Tages befeuert wurde! Nach etlichen Wahnsinnsvolleys, Murachs vom Feinsten und Jubelschreien kam es dann zu den allesentscheidenden Spielen. Im Spiel um Platz 3 bei den Mädels standen sich Vizeweltmeisterin Tatapan und die Hannoveraner Hoffnung FuWaTe gegenüber. In einem engem Spiel kann sich Tatapan, die im Gegensatz zu ihrer Gegnerin schon mehrfach vor riesiger Kulisse gespielt hat, mit 11:9 – 11:7 durchsetzen und sich aufs Siegertreppchen schieben. Beim Spiel um Platz 3 der Jungs ging es eine ganze Ecke spektakulärer zu. Heineken gegen Headbrötchen. Volleys vorprogrammiert! Am Ende packt es das Headbrötchen mit 11:9 – 11:9 neben Tatapan aufs Siegertreppchen.

Die Finals konnten losgehen. Klammheimlich hatte sich Head Sparrow nach 1,5jähriger Turnierabstinenz bis ins Endspiel gegen Titelverteidigerin missing Pepper vorgespielt. Die Neukölnerin (ein l ) missing Pepper verteidigt mit 11:8 – 11:9 ihren Titel, bevor es zu einem der schönsten Bilder der WM kommt. Verliererin Head Sparrow zerrt missing Pepper ins Wasser, um dort gemeinsam zu feiern. Pure Freude bei beiden Spielerinner. Pures Headis!

Nur noch ein Spiel stand auf dem Zeitplan. Es standen sich die beiden aktuell besten Headisspieler gegenüber: Headsinfarkt und Lauchgesicht. Man hatte zunächst das Gefühl als würde Headsinfarkt das Spiel nach Belieben dominieren. Den ersten Satz gewann er ungefährdet mit 11:6. Auch im zweiten Satz führte der Kölner und zwar mit 7:0. Die spektakulärsten Punkte hatte aber immer das Lauchgesicht gemacht, aus dem einfachen Grund, dass Headsinfarkt nur solche Punkte zuließ. Lauch wusste was die Stunde geschlagen hat. Er drehte noch mal richtig auf, holte alles was zu holen war und machte das 7:7! Zu mehr hat es aber nicht mehr gelangt. Der Topfavorit auf die WM Headsinfarkt machte  vier Punkte in Folge und gewinnt ohne Satzverlust die zehnte Headis WM!

Glückwunsch an alle Gewinner!

Abends wurden die WM-Titel natürlich gebührend gefeiert. Von den letzten 10 Jahren wurden jeweils die Weltmeister der Herzen gekürt und in der Tombola gab es u.a. das Originalshirt von Rolli bei der WM 2006 und eine Couch zu gewinnen. Das ist Headis!



Headclash 2015 – Kann man so machen03.06.2015
Extase in Köln
Text: Wurstverkäufer | Bild: HEADIS

Schon im Vorfeld des „Clashs“ deutete sich an, dass das zweite Turnier nach dem Generationenwechsel innerhalb der Cologne Foreheads etwas ganz besonderes werden würde. Nach dem Ausscheiden der Headclash-Macher Don Heado Corleone und Promilla, lag die Verantwortung nun vollständig bei Headbrötchen, Schmoffkopf, Wurstverkäufer und Co. Und die größte Crew der Szene hatte sich nichts Geringeres vorgenommen, als den Goldstandard in der Weltcupserie zu setzen. Bereits einen Tag vorher fanden sich schon so viele Spieler zum Beachclash am Campussport zusammen, dass das Doppelturnier in ein Tripleturnier umgewandelt werden musste, um den Zeitplan nicht zu sprengen. Das sollte als gutes Omen für den HEADCLASH dienen.

So ging am Samstagmorgen des 30. Mai die riesige Teilnehmerzahl von 124 SpielerInnen in der Sporthalle des Gymnasiums Kreuzgasse an den Start, um sich einen der prestigeträchtigsten Titel im HEADIS-Zirkus neben der WM zu schnappen. Prunkstück der Veranstaltung war zweifelsohne der Büdchen 66 Center Court, der ein-und ausladend zugleich vor der großen Tribüne platziert wurde. Zeitweise verfolgten hier bis zu 150 Zuschauer die hochklassigen Spiele. Insgesamt fanden etwa 500 Zuschauer den Weg in die Halle am Grüngürtel, um die Spiele von der Vorrunde bis zum Finale zu bejubeln. Versüßt wurde ihnen das Event zusätzlich durch eine riesige Tombola, bei der stufenweise fast 100 Einzelteile verlost wurden.

Sportlich präsentierte sich Köln dann jedoch als äußerst schlechter Gastgeber. Obwohl der kränkelnde Schmoffelkopter früh gegen Headinho die Segel streichen musste, schafften es bei den Frauen mit The Big Bad Head und Headbrötchens Zwiebel völlig überraschend zwei ortsansässige Spielerinnen in das Finale. Dort musste sich Big Bad Head, die zuvor nach 0:11 im ersten Satz noch sensationell die Weltmeisterin Red Hot Chili Headers missing Pepper ELI-miniert hatte, gegen die fehlerfrei spielende Zwiebel geschlagen geben, die ihren ersten Turniersieg anschließend überschwänglich mit einem Radler feierte. Auf Platz drei kämpfte sich die Spanierin Klausi mit einer wieder einmal starken Vorstellung.

Der Jubel über den Kölner Doppelsieg bei den Frauen war kaum abgeklungen, als das Lauchgesicht und der Weltranglistenerste Headsinfarkt zum Männerfinale an den Center Court traten. Und der Hexenkessel wurde nicht enttäuscht: In einem unglaublich spannenden Finale mit etlichen Führungswechseln, wahnsinnigen Ballwechseln und ekstatischer Stimmung von den Rängen setzte sich der Kölner Headsinfarkt zum zweiten Mal nach 2014 knapp durch und konnte seinen HC-Siegelring verteidigen. Headbrötchen mit Zwiebeln rundete das Ergebnis ab, indem er Sniper Schorsch im Spiel um Platz drei keine Chance ließ.

Abgerundet wurde das Clash-Wochenende natürlich stilecht mit einer brutalen Aftershowparty im Kiez, die erst um fünf Uhr morgens ihr Ende fand. Nach zwei Tagen Erholung juckt uns schon wieder die Stirn in Vorfreude auf das nächste Jahr!



Die Tipico Headis EM steht vor der Tür20.05.2015
Karate Head & Inspector Headget aus Belgien
Bild: HEADIS

Die Qualifikanten aus Tschechien, Belgien und der Schweiz stehen schon fest. Auf www.headis-ec.com seht ihr drei der Jungs schon im Interview und am Donnerstag folgt direkt der Vierte. Alle anderen Infos, die Möglichkeit sich eine Unterkunft für das Wochenende in Konstanz zu buchen und den genauen Modus der deutschen Quali findet ihr ebenfalls dort. Die Teilnahme ist übrigens KOSTENLOS. Nächste Woche stellen sich dann die beiden Schweizer Teilnehmer im Interview vor.



1. Headis Schulmeisterschaft01.05.2015

Am 22.06.2015 findet in Kaiserslautern die erste Headis Schulmeisterschaft statt.

Einen ganzen Schultag ist das Headis-Team am Rittersberg-Gymnasium am Start und führt Workshops & Schulmeisterschaften für alle Schulen in Kaiserslautern durch. Immer in 90-Minuten-Intervallen bekommen einzelne Schulklassen (ab 7. Klasse) einen Headis-Workshop von den besten Headis-Spielern und spielen ein kleines Klassenturnier aus.

First come first serve. Unsere Kapazitäten sind leider begrenzt. Von daher sind die ersten Schulen dabei, die sich anmelden. Insgesamt ist Zeit und Platz, um zehn Kaiserslauterer Schulklassen einzuladen. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos und die besten Spieler der Turniere erhalten kleine Sachpreise.

Headis-Erfinder René, der am Rittersberg sein Abi gemacht hat, wird übrigens auch dabei sein.

Zur Anmeldung einfach eine kurze Mail an info@headis.com schreiben. Wir melden uns dann gerne bei Ihnen, um die genaue Uhrzeit abzusprechen.



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