Headis von einem anderen Stern… Die Ruhrpott Classics in Bochum!31.10.2012
Schmoffi wirbelt wie der Wind
Bild: HEADIS

Manch einer wird die Bochumer Orga-Crew um Prince Headi für hochnäsig erklärt haben, als sie ihr Turnier-Debut als „Klassiker“ betitelt hat. Was fällt denen denn ein?! Erstmal kleine Brötchen backen?! Fehlanzeige im Pott. Die ersten „Ruhrpott Classics“ schürten so auf jeden Fall einige Erwartungen bei den angereisten Spielern und Fans, die ihren Weg in den alten Katholikentagsbahnhof in Bochum gefunden hatten.

Ein erster Blick in die Location befriedigte dann zunächst: Mit Staunen wurden die drei Räume des in die Jahre gekommenen Gebäudes begutachtet und für sehr atmosphärisch befunden. Alles was an Platz zur Verfügung stand wurde mit Platten ausgestattet und so gestaltete sich eine extrem authentische Weltcup-Arena, die durch ihren gemütlich-urbanen Charakter auf voller Linie überzeugen konnte.

Schnell entbrannten heiße Matches, als die Gruppenphase pünktlich um 12 Uhr startete. Bisher wurde kein Weltcup-Debut von einem solch großen Starterfeld beglückt. Über 60 Männer und 10 Mädels traten an, um die ersten Champions im Ruhrpott zu werden. Erwartungsgemäß kamen alle Favoriten in die K.O.-Runde. Dort mussten einige von Ihnen jedoch enttäuschend früh die Segel streichen. Der aus dem japanischen Exil zurückgekehrte Don Heado unterlag einem auftrumpfenden, „stummen Strahl“ im 16tel Finale. Ebenso flogen die hochgehandelten Trierer „Döni“ und „Der mit dem Ball tanzt“ bereits in der Runde der letzten 32 aus dem Turnier. Je später der Nachmittag wurde, umso spannender wurden die Matches. Hochklassig ging es um die Wurst, in jedem Match wurde feinster Kopfballsport zelebriert. Und dann: Halbfinale zwischen dem Ranglistenersten „Spiff“ und dem Newcomer aus Köln, „Headsinfarkt“.

Was folgte war eines der wahnsinnigsten Duelle, das wir jemals erleben durften. Es ereilt mich eine Gänsehaut beim Gedanken daran, was dort an der Platte geboten wurde. Einfach nur unglaublich. Die Zuschauer staunten nicht nur, jeder der gut 80 Anwesenden spürte, dass hier, inmitten des Ruhrpotts, im kleinen Katholikentagsbahnhof in Bochum, ein Stück Headis-Geschichte geschrieben wurde. Ein Dreisatz-Krimi auf einem bisher ungesehenen Niveau. Headis vom anderen Stern.

Spiff untermauerte ein ums andere Mal, warum er auf Position 1 in der Rangliste steht. Er rang den Kölner Rookie nieder, packte Bälle aus, die bisher selbst von ihm ungesehen waren und feierte seinen Finaleinzug mit den Worten: „Das war das beste Spiel meines Lebens!“

Im zweiten Halbfinale standen sich Weltmeister Heineken und Sniper Schorsch gegenüber. Sniper, der zu Beginn des ersten Satzes durch eine Verletzung geschwächt wurde, konnte sein Spiel nicht abrufen und verlor das Match glasklar. Es kam also tatsächlich zum Göttinger Traumfinale zwischen den beiden Dominatoren Spiff und Heineken.

Überraschend deutlich setzte sich „die Wade des Kopfballsports“ in zwei Sätzen gegen seinen Zögling Heineken durch und errung so die begehrte Trophäe und den ersten Headis-Weltcup-Titel im Ruhrpott. Bei den Damen setzte sich erwartungsgemäß die alles übertrumpfende „Tatapan“ im kleinen, aber feinen Starterfeld der Damen durch. In der Weltrangliste rückt sie somit auf Platz 2 und sichert sich zudem bereits jetzt die Jahreswertung 2012, in welcher sie nicht mehr einzuholen ist. Herzlichen Glückwunsch dazu!

Wir freuen uns auf die Event-Videos, damit alle in den Genuss dieser unglaublichen Ballwechsel kommen können. Die Bilder sind bereits online auf unserer Facebook-Seite: HIER KLICKEN!

Bochum war gigantisch, Münster steht bereits in den Startlöchern. Anmeldung läuft! Wir sehen uns!



Headis Cup Trier IV08.10.2012

Der Cup in Trier ist kaum vorbei, da rühren die Sportskameraden aus dem Ruhrpott schon wieder die Werbetrommel für das nächste Turnierhighlight. Dabei gibt es genug Grund, die Stunden des 22. September noch ein wenig in unseren Gedanken verweilen und Revue passieren zu lassen.

Die vier Sterne, mit denen das Turnier in der Römerstadt dotiert war, hatte sich der vierte Trierer Cup redlich verdient. Bis ins kleinste Detail hatten die Organisatoren aus der Riege der Rummelfoarzer Trier rund um Headi Bobic, den Flitzer und den, der mit dem Ball tanzt den Tag geplant und in die sensationelle Location der Skatehalle im Westen Triers gebracht.

Die Rummelfoarzer waren es auch, die die Teilnehmerliste zahlenmäßig mit großem Abstand zu den Göttingern, Lauterern, Kölnern und weiteren Headies (steht das jetzt eigentlich offiziell im Duden als „Sportler, der den Sport Headis ausführt“?) dominierten. Rund 80 Teilnehmer hatten die Organisatoren zu verzeichnen. 80 hochmotivierte Sportler, die bereit waren, bis zum bitteren Ende um Rum, Ehre und Weltcuppunkte zu kämpfen…

 



Headis WM 2012: Official Recap Edit21.08.2012



Headis – An olympic experiment in equality06.08.2012

Gerade in diesen, um Olympia kreisenden Tagen kommt immer wieder die Frage: „Wann wird Headis olympisch?“ Wer die knallharte Antwort herausfinden will, benötigt 4 Regentonnen, tischiges Zeug und ganz viel Holz ( 4 große OSP – Platten, 1 Stück Holz von 1,53 mal 0, 7 Meter, 9 Stück Dachlatte für die Statik) und baut sich einen wettkampftauglichen Headis – Tisch, wie in dem Lehrfilm gezeigt. Und dann musst du dir den kleinen, klugen, billigen und gefährlich hüpfenden neuen Headis – Ball schnappen, und selbst der Papst oder  Oliver Müller können auf keinem professionellerem und authentischeren Headis – Platz spielen. Um Headis zu spielen, brauchst du nun mal keinen Strand oder ein Meer oder einen Märchenwald voll tanzender Igel. Du brauchst kein Pferd, kein Boot oder einen handgemachten Schläger aus der perikleischen Ära. Du brauchst nicht einmal eine lustige Mütze (obwohl manche sagen, das hilft). Du kannst an alles glauben, woran du halt glaubst, und kannst ohne Probleme eine ordentliche Partie Headis spielen. Du brauchst nur deinen flexiblen Kopf, deinen reagierenden Körper und deinen olympischen Geist. Also, wann wird Headis olympisch? Ist es doch schon. Schöne Spiele!



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