Headis erobert die Schweiz10.04.2013
Die Jungs lauschen gespannt
Bild: HEADIS

Sieben Jahre nachdem der erste Ball geköpft wurde, wird Headis zum Exportgut und ab April 2013 in der Schweiz vermarktet. Gemeinsam mit dem Schweizer Nicolas Fischer – Finalist bei „Die größten Schweizer Talente“ – präsentierten wir im schweizerischen Uster allen Schweizern die geilste Sportart der Welt.

Mit unserem Workshopprogramm „Train the Trainers“ haben wir über 30 Teilnehmern Headis von den grundlegenden Tipps bin hin zum ausgefeilten Volleyspiel nähergebracht. Die Schweizer waren sehr lernbegierig und haben sich schnell in die neue Sportart verliebt. Allen voran Nicolas Fischer. Der vielseitige Sportler hat einen schwarzen Gürtel im Karate, gehört zu Europas Top Ropeskippern und zählt Parcours zu seinen weiteren Lieblingssportarten. Diese Vielseitigkeit und insbesondere die nötige Körperbeherrschung sind optimale Voraussetzungen um auch an der Platte richtig anzugreifen!

Wir freuen uns jetzt schon auf den Schweizer Besuch zur Weltmeisterschaft im Sommer in Kaiserslautern.

Für mehr Infos über Nicolas Fischer, checkt seine Homepage!



Gänsehaut-Feeling und großartiger Sport – Die HEADNESS 201213.11.2012
Heineken gibt alles
Bild: HEADIS

Wir müssen nicht viele Worte verlieren um festzuhalten, dass die Headness 2012 in Münster ein absoluter Wahnsinn war. Im Vorfeld des Events hatte Orga-Chef Basti Müller zusammen mit seinem Team, den „Plattenmalochern“, dafür gesorgt, dass die Szene sich auf ein rundum wohlig warmes Wochenende freuen konnte. Angefangen beim freshen Design, über die klasse Flyer und Plakate bis hin zu den Teaser-Clips und -Fotos, die Erwartungen an „MS-City“ waren ordentlich. Und sie sollten in keinster Weise enttäuscht werden.

Insgesamt gingen weit über 100 Spielerinnen und Spieler an den Start. Damit stellte die Headness einen neuen Rekord in Sachen Teilnehmerzahlen auf. Fast alle Hochkaräter wollten dabei sein und gingen zusammen mit zahlreichen Newcomern auf wichtige Punktejagd für die Jahreswertung des Headis Cups 2012. Pünktlich um 10.30 Uhr fiel dann der Startschuss für die Vorrunde, bei der es in insgesamt 20 Gruppen direkt mit Volldampf zur Sache ging. Die Location war perfekt durchgeplant, inmitten der Arena beschallten die beiden DJs Robbie Rob und Dude One die Anwesenden mit feinen Beats und Cuts. Im linken Hallenteil hatten sich die Headness-Supporter von Münster Caps, Egotrips Clothing und dem Reverie-Shop mit ihren Ständen positioniert, direkt daneben konnten Besucher in der „test&try“-Area selbst zum Kopfballmonster werden. Red Bull stellte eine chillige Lounge-Area für die Spieler bereit und oberhalb der wunderbaren Tribüne wurden die Gäste mit preiswerten Snacks und Getränken versorgt. Besser kann man eine Sporthalle nicht in eine Headis-Event-Arena verwandeln. Ein Traum!

Die sportlichen Hihglights aufzuzählen, würde ein ganzes Buch füllen. Nur so viel: Das Niveau war erneut unglaublich hoch, nervenaufreibende Duelle mit haarscharfem Ausgang waren an der Tagesordnung. Bei den Ladies war insbesondere der Zweikampf um die Ranglistenspitze zwischen Elligator und dem Tatapan von großem Interesse. Und auch wenn viele nicht daran geglaubt hatten, Elli holte sich souverän den Titel und verteidigte die Spitzenposition. Tatapan enttäuschte leider und musste sich im Viertelfinale der später drittplatzierten Van Heading geschlagen geben. Die Silbermedaillle ging ebenfalls nach Göttingen, an die erneut stark aufspielende Mini Milk.

In der Konkurrenz der Gents wurde – mal wieder – Headis-Geschichte geschrieben. Viele der über 90 Starter folgten dem Aufruf des Charitiy-Monats „Movember“ und standen mit einem mehr oder weniger ausgeprägten Schnurrbart an der Platte. Sehr schön Männer! Sportlich ging es extrem zur Sache. Auch in Münster zeigte sich das steigende Niveau und der immer breiter werdende Favoritenkreis. Auffällig war der Auftritt der länger als eingeschlafen geltenden Headis-Hochburg Köln. Gleich drei „Foreheads“ landeten am Ende in den TOP 4. Und einem gelang sogar das Meisterstück, die Headness 2012 zu gewinnen: Der junge Headsinfarkt bot unglaubliches Headis, versprühte eine Spielfreude die wir so noch nicht erlebt haben und rang im Finale in einem sensationellen 3-Satz-Krimi Weltmeister Heineken nieder. Die gut 300 Zuschauer tobten und waren nicht mehr auf den Stühlen zu halten. Der absolute Wahnsinn! Madness?! Nein: Headness!
Abschließend möchten wir uns erneut bei Euch allen bedanken, die ihr Münster gerockt habt und Headis wieder einmal in höchstem Maße zelebriert habt. Es macht einfach tierisch Bock zu sehen, dass eine Community durchweg positiv sein kann, ohne Hass (außer vielleicht an der Platte), Diskriminierung oder sonstige negativen Tendenzen! Einfach nur endgeil! Ihr seid Headis!

Zu guter letzt muss natürlich auch ein Dank an MS City ausgesprochen werden. Die großartige Orga, das Herzblut, was man an jeder Ecke der Halle spüren konnte und die Leidenschaft, mit der Münster Headis gefeiert hat, sucht ihres Gleichen und macht uns schon jetzt heiß auf das nächste Jahr, in dem Headis ohne die Headness in Münster schwer vorstellbar erscheint…



Headis von einem anderen Stern… Die Ruhrpott Classics in Bochum!31.10.2012
Schmoffi wirbelt wie der Wind
Bild: HEADIS

Manch einer wird die Bochumer Orga-Crew um Prince Headi für hochnäsig erklärt haben, als sie ihr Turnier-Debut als „Klassiker“ betitelt hat. Was fällt denen denn ein?! Erstmal kleine Brötchen backen?! Fehlanzeige im Pott. Die ersten „Ruhrpott Classics“ schürten so auf jeden Fall einige Erwartungen bei den angereisten Spielern und Fans, die ihren Weg in den alten Katholikentagsbahnhof in Bochum gefunden hatten.

Ein erster Blick in die Location befriedigte dann zunächst: Mit Staunen wurden die drei Räume des in die Jahre gekommenen Gebäudes begutachtet und für sehr atmosphärisch befunden. Alles was an Platz zur Verfügung stand wurde mit Platten ausgestattet und so gestaltete sich eine extrem authentische Weltcup-Arena, die durch ihren gemütlich-urbanen Charakter auf voller Linie überzeugen konnte.

Schnell entbrannten heiße Matches, als die Gruppenphase pünktlich um 12 Uhr startete. Bisher wurde kein Weltcup-Debut von einem solch großen Starterfeld beglückt. Über 60 Männer und 10 Mädels traten an, um die ersten Champions im Ruhrpott zu werden. Erwartungsgemäß kamen alle Favoriten in die K.O.-Runde. Dort mussten einige von Ihnen jedoch enttäuschend früh die Segel streichen. Der aus dem japanischen Exil zurückgekehrte Don Heado unterlag einem auftrumpfenden, „stummen Strahl“ im 16tel Finale. Ebenso flogen die hochgehandelten Trierer „Döni“ und „Der mit dem Ball tanzt“ bereits in der Runde der letzten 32 aus dem Turnier. Je später der Nachmittag wurde, umso spannender wurden die Matches. Hochklassig ging es um die Wurst, in jedem Match wurde feinster Kopfballsport zelebriert. Und dann: Halbfinale zwischen dem Ranglistenersten „Spiff“ und dem Newcomer aus Köln, „Headsinfarkt“.

Was folgte war eines der wahnsinnigsten Duelle, das wir jemals erleben durften. Es ereilt mich eine Gänsehaut beim Gedanken daran, was dort an der Platte geboten wurde. Einfach nur unglaublich. Die Zuschauer staunten nicht nur, jeder der gut 80 Anwesenden spürte, dass hier, inmitten des Ruhrpotts, im kleinen Katholikentagsbahnhof in Bochum, ein Stück Headis-Geschichte geschrieben wurde. Ein Dreisatz-Krimi auf einem bisher ungesehenen Niveau. Headis vom anderen Stern.

Spiff untermauerte ein ums andere Mal, warum er auf Position 1 in der Rangliste steht. Er rang den Kölner Rookie nieder, packte Bälle aus, die bisher selbst von ihm ungesehen waren und feierte seinen Finaleinzug mit den Worten: „Das war das beste Spiel meines Lebens!“

Im zweiten Halbfinale standen sich Weltmeister Heineken und Sniper Schorsch gegenüber. Sniper, der zu Beginn des ersten Satzes durch eine Verletzung geschwächt wurde, konnte sein Spiel nicht abrufen und verlor das Match glasklar. Es kam also tatsächlich zum Göttinger Traumfinale zwischen den beiden Dominatoren Spiff und Heineken.

Überraschend deutlich setzte sich „die Wade des Kopfballsports“ in zwei Sätzen gegen seinen Zögling Heineken durch und errung so die begehrte Trophäe und den ersten Headis-Weltcup-Titel im Ruhrpott. Bei den Damen setzte sich erwartungsgemäß die alles übertrumpfende „Tatapan“ im kleinen, aber feinen Starterfeld der Damen durch. In der Weltrangliste rückt sie somit auf Platz 2 und sichert sich zudem bereits jetzt die Jahreswertung 2012, in welcher sie nicht mehr einzuholen ist. Herzlichen Glückwunsch dazu!

Wir freuen uns auf die Event-Videos, damit alle in den Genuss dieser unglaublichen Ballwechsel kommen können. Die Bilder sind bereits online auf unserer Facebook-Seite: HIER KLICKEN!

Bochum war gigantisch, Münster steht bereits in den Startlöchern. Anmeldung läuft! Wir sehen uns!



Headis Cup Trier IV08.10.2012

Der Cup in Trier ist kaum vorbei, da rühren die Sportskameraden aus dem Ruhrpott schon wieder die Werbetrommel für das nächste Turnierhighlight. Dabei gibt es genug Grund, die Stunden des 22. September noch ein wenig in unseren Gedanken verweilen und Revue passieren zu lassen.

Die vier Sterne, mit denen das Turnier in der Römerstadt dotiert war, hatte sich der vierte Trierer Cup redlich verdient. Bis ins kleinste Detail hatten die Organisatoren aus der Riege der Rummelfoarzer Trier rund um Headi Bobic, den Flitzer und den, der mit dem Ball tanzt den Tag geplant und in die sensationelle Location der Skatehalle im Westen Triers gebracht.

Die Rummelfoarzer waren es auch, die die Teilnehmerliste zahlenmäßig mit großem Abstand zu den Göttingern, Lauterern, Kölnern und weiteren Headies (steht das jetzt eigentlich offiziell im Duden als „Sportler, der den Sport Headis ausführt“?) dominierten. Rund 80 Teilnehmer hatten die Organisatoren zu verzeichnen. 80 hochmotivierte Sportler, die bereit waren, bis zum bitteren Ende um Rum, Ehre und Weltcuppunkte zu kämpfen…